Pyras

Classic Rock Night 2014 Pyras

Classic Rock Night 2014 Pyras

Pyraser Classic Rock Night 2014
u.a. mit Bonfire, Michael Schenker’s Temple of Rock, Saxon und U.D.O

Für die Freunde des gepflegten Rocks war auf dem Brauereigelände in Pyras wieder einmal einer der Höhepunkte des Open-Air Sommers der Region angesagt.
Dieses Jahr waren wieder einige Urgesteine des Hardrock angereist um den ca. 3.500 Besuchern den Nachmittag und Abend bei traumhaftem Wetter mit kurzweiligen Auftritten das Trinken im Brauereigarten so angenehm wie möglich zu machen ;-).

Für mich persönlich (wegen verspäteter Anreise) machten Bonfire den Opener des Tages.
Danach ein Michael Schenker, mittlerweile knappe 60, in Bestform mit minutenlangem Solo bei seinem frühen Meisterstück “Rock Bottom” schon ein Hightlight mit Gänsehautfaktor².
Saxon spielte gekonnt das Programm runter und brachte die zahlreichen Fans zum verzücken.
Als Headliner kam dann U.D.O. auf die Bühne und brachte mit seiner einmaligen Stimme noch den letzten müden Fan auf die Beine.

Hier die Pics:

Bonfire:

 

Michael Schenker’s Temple of Rock:

 

Saxon:

 

U.D.O.

Classic Rock Night in Pyras

Classic Rock Night in Pyras

Pyraser Classic Rock Night 2013
Doro
Krokus
Rage
Pyraser Landbrauerei
Samstag, 20.07.2013

Deutlich härterer Stil sorgt für gute Laune in Pyras

So kurz wie der Bandname Rage ist die Zusammenfassung des Auftritts: Einfach nur gut. Was die drei Mannen so an Musik aus den Boxen blasen macht Spaß. Ich bin ja ein Fan vom klassischem Trio, und die Jungs habens drauf. Um gute Mucke zu machen braucht es nur Drums, eine Gitarre und einen Bass. Das langt völlig und bringt die Fans zur Verzückung. Nachdem die anfänglichen Schwierigkeiten mit dem Bass behoben wurden zeigten Rage ihren Fans wo der Hammer hängt. Einziger Wermutstropfen: Die fehlende orchestrale Unterstützung durch Lingua Mortis. Macht aber nichts, die aktuelle Scheibe läuft derzeit im CD-Player rauf und runter.

Mit aktueller neuer Platte im Gepäck reisten auch die schweizerischen Krokusse an. Guter und solider Hardrock und feines Gitarrenspiel ist das Erfolgsrezept der Alpenrocker. Seit Jahrzehnten ein Begriff für auf und ab in der Musikszene, geht Krokus hier den Weg, der zurzeit absolut „in“ ist: Mit „Dirty Dynamite“ wird ganz bestimmt nicht die Musik neu erfunden, aber Retrorock rockt nun mal und gerade für Liveauftritte ist es genau das Richtige und bewegt die Massen. Die drei Gitarristen auf der Bühne sorgten mit dem Rest der Truppe für ein kurzweiliges Vergnügen.

Als absolutem Highlight des Abends gehörte dann Headliner Doro die Bühne und die Herzen der Fans. Man muss sie einfach lieben. Die Metal-Queen ist seit nunmehr 30 Jahren auf den Bühnen dieser Welt unterwegs und sie ist immer noch so liebenswert und gut gelaunt wie zu alten Zeiten. Sie bedankte sich bei den Fans, sogar bei den zahlreichen Fotografen, bei ihren Bandmitgliedern und eigentlich bei jedem. Mittelfranken und besonders das Nürnberger „Monsters of Rock“ (rest in peace) ist Doro bis heute in guter Erinnerung und sie zeigte auch deutlich, daß sie sich hier in der Gegend wohl fühlt. Den vielen Bands, wie Dio und Motörhead, mit denen sie am Anfang ihrer Karriere als Vorband unterwegs war, zeigte sie ihre Dankbarkeit. Als dann auch der Tribut an eine dieser Bands, Judas Priests „Breaking the Law“, gespielt wurde, war auch der letzte Fan von den Socken und mitgerissen von der unglaublich sympathischen Doro. Zum musikalischen muss man nicht viel sagen, das Programm war abwechslungsreich, alt und neu gut gemischt, von Balladen bis Heavy alles so, wie es sich gehört.
Dahinschmelz…bald ist ja Weihnachten (16.12. im Hirsch)…

Komischerweise war bei den ersten drei Liedern von Doro die Bühne relativ schlecht und dunkel ausgeleuchtet. Auch ärgerlich, ich stehe mit paar anderen Fotografenkollegen am Eingang vom Fotograben und wir warten brav dass wir eingelassen werden. Dann kommt von hinten eine Blase Fotografen und die drängen sich erstmal durch zu den besten Plätzen in der Mitte… Naja, so habe ich wenigsten andere Fotos als wie die :-)

Rage:

Krokus:

Doro: